ein kommentar zu einem der unzähligen äußerungen zum thema "massentierhaltung". diesmal in facebook.
dem einzelnen tier ist es ziemlich egal, wenn es nur den platz einer din-a4-seite hat, ob es in einer 1000er-, einer 10.000er- oder einer 100.000er-tierhaltungsanlage steht. die tierschutz-industrie geht davon aus, dass bei größeren beständen die haltungsbedingungen schlechter sein müssen. diese annahme ist falsch. genau genommen kann von der größenordnung nicht auf die tiergerechtigkeit geschlossen werden.
ein beispiel.
um 1900 sind auf einem betrieb 30 schweine in einem verschlag gehalten worden. die tiere standen bis zum bauch im eigenen dreck, sahen kein tageslicht und wurden mit saudrang gefüttert.
1970 hat der landwirt einen stall errichtet, ein teil der liegefläche mit spalten ausgelegt, die fütterung aber nicht dem heutigen standard entsprechend, die lüftungsregelung nicht optimal. mindestluftrate war nicht immer gegeben, die tiere haben im sommer auf die liegefläche gekotet, dementsprechend schlecht war die stalluft.
im jahr 2000 hat der neue betriebsführer eine moderne schweinemaststallanlage errichtet. die spalten sind so angeordnet, dass ein verkoten der flächen nicht mehr möglich ist, das stallklima wird computerunterstützt überwacht, ausreichend frischluft ist gewährleistet, durch kühlmöglichkeit befindet sich die temperatur im stall immer komfort-bereich. die fütterungsanlage ist in einem top-zustand. die belichtung der ställe ist in ordnung. die anfallende gülle wird durch belüftung vorbehandelt und emittiert 90 % geruch und ammoniak. aufgrund des rein-rauss-systems kann der betriebsführer außer in der einstall-phase auf medikamente verzichten. sollte ein tier erkranken, hat er dafür einen betreuungstierarzt, mit dem die behandlungsmöglichkeiten akkordiert werden.
seit geraumer zeit wird unser vorbildlicher tierhalter jedoch von öko-faschisten bedroht, die nachts in seine stallungen eindringen, tiere aufschrecken, die aufgeschreckten tiere als beweis einer bösen tierhaltung verwenden, dinge aus dem zusammenhang reißen und fallweise auch schäden verursachen. aber das ist der tierschutz-industrie herzlich wurscht, so lange sie tolle geschichten verkaufen können und der spenden-umsatz sich toll entwickelt.
dem einzelnen tier ist es ziemlich egal, wenn es nur den platz einer din-a4-seite hat, ob es in einer 1000er-, einer 10.000er- oder einer 100.000er-tierhaltungsanlage steht. die tierschutz-industrie geht davon aus, dass bei größeren beständen die haltungsbedingungen schlechter sein müssen. diese annahme ist falsch. genau genommen kann von der größenordnung nicht auf die tiergerechtigkeit geschlossen werden.
ein beispiel.
um 1900 sind auf einem betrieb 30 schweine in einem verschlag gehalten worden. die tiere standen bis zum bauch im eigenen dreck, sahen kein tageslicht und wurden mit saudrang gefüttert.
1970 hat der landwirt einen stall errichtet, ein teil der liegefläche mit spalten ausgelegt, die fütterung aber nicht dem heutigen standard entsprechend, die lüftungsregelung nicht optimal. mindestluftrate war nicht immer gegeben, die tiere haben im sommer auf die liegefläche gekotet, dementsprechend schlecht war die stalluft.
im jahr 2000 hat der neue betriebsführer eine moderne schweinemaststallanlage errichtet. die spalten sind so angeordnet, dass ein verkoten der flächen nicht mehr möglich ist, das stallklima wird computerunterstützt überwacht, ausreichend frischluft ist gewährleistet, durch kühlmöglichkeit befindet sich die temperatur im stall immer komfort-bereich. die fütterungsanlage ist in einem top-zustand. die belichtung der ställe ist in ordnung. die anfallende gülle wird durch belüftung vorbehandelt und emittiert 90 % geruch und ammoniak. aufgrund des rein-rauss-systems kann der betriebsführer außer in der einstall-phase auf medikamente verzichten. sollte ein tier erkranken, hat er dafür einen betreuungstierarzt, mit dem die behandlungsmöglichkeiten akkordiert werden.
seit geraumer zeit wird unser vorbildlicher tierhalter jedoch von öko-faschisten bedroht, die nachts in seine stallungen eindringen, tiere aufschrecken, die aufgeschreckten tiere als beweis einer bösen tierhaltung verwenden, dinge aus dem zusammenhang reißen und fallweise auch schäden verursachen. aber das ist der tierschutz-industrie herzlich wurscht, so lange sie tolle geschichten verkaufen können und der spenden-umsatz sich toll entwickelt.
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